VDS Campus
Potenziale früh erkennen
Am Standort der VdS Schadenverhütung in Köln-Niehl wird untersucht, wie der bestehende, gewachsene Gebäudebestand für zukünftige Anforderungen aus Forschung, Prüfung, Lehre und Verwaltung weiterentwickelt werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Analyse des Bestands, die Bewertung vorhandener Strukturen und die Entwicklung eines langfristig tragfähigen Standortkonzepts. Ziel ist es, die räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Nutzung frühzeitig zu definieren.
Die bisherigen Untersuchungen zeigen unterschiedliche Entwicklungsperspektiven innerhalb des Ensembles. Während Gebäude E keine ausreichende Grundlage für die zukünftigen Anforderungen bietet, verfügt Gebäude F über eine robuste Struktur mit hohem Potenzial für die weitere Nutzung. Daraus ergibt sich eine Strategie aus gezielter Erneuerung und dem Erhalt werthaltiger Substanz.
Auf rund 4.500 m² sollen künftig Büroflächen, Prüf- und Versuchsräume, Bereiche für Erwachsenenbildung sowie ergänzende Service- und Aufenthaltsflächen zusammengeführt werden. Die Herausforderung besteht darin, die unterschiedlichen Anforderungen in einem schlüssigen Raum- und Funktionskonzept miteinander zu verbinden und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten offenzuhalten.
Derzeit werden die funktionalen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch BLOX und die beteiligten Fachdisziplinen untersucht. Im Fokus steht die Frage, wie sich Neubau und Revitalisierung sinnvoll miteinander verbinden lassen. Nicht die Einzelmaßnahme, sondern die nachhaltige Entwicklung des gesamten Standorts bildet dabei den Ausgangspunkt der Planung.